Kitchen Hacks: Lebensmittel einfrieren und lagern

13 Min. Lesezeit · Upfit Redaktion

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Was gehört in den Kühlschrank und was nicht? Wie friere ich vorbereitete Mahlzeiten und Lebensmittel am besten ein und welche Tricks gibt es, um Lebensmittel länger haltbar zu machen?  Auf all diese Fragen gibt dir der folgende Artikel Antworten und erleichtert dir so den Weg zu einer gesunden, ausgewogenen Ernährung.


Lebensmittel und Gerichte richtig einfrieren

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Hast du schon einmal darüber nachgedacht, wie du Mühe, Zeit und Geld beim Kochen sparen kannst? Eine ideal geeignete Möglichkeit ist, einzelne Lebensmittel und gekochte Mahlzeiten einzufrieren. So musst du nichts mehr wegschmeißen, was beim Kochen übrig geblieben ist und kannst zum Beispiel saisonales Gemüse in größeren Mengen einkaufen, sodass es das ganze Jahr für dich verfügbar ist. Du kannst aber nicht nur die Erdbeeren einfrieren, die du im Sommer im Abverkauf mitgenommen hast, sondern ebenso Fleisch, Gemüse und einige Milchprodukte. Genauso funktioniert das Einfrieren für komplette vorgekochte Mahlzeiten. Diese Methode ist ebenfalls eine Hilfe für jeden, der nicht häufiger als einmal die Woche einkaufen kann und trotzdem eine große Auswahl an Gerichten haben möchte. Der Trick dabei ist zu wissen was am besten gefriert, wie welches Lebensmittel korrekt eingefroren wird und welche Gerichte zum Einfrieren und Aufwärmen geeignet sind.


Welche Lebensmittel kann man am besten einfrieren?

Der Hauptgrund, der gegen das Einfrieren von einigen Lebensmitteln spricht, ist die Bildung von Eiskristallen. Sobald Luft an die Oberfläche eines Lebensmittels im Gefrierschrank kommt, tritt das enthaltene Wasser häufig in Form von Eiskristallen aus. Dieser Vorgang dehydriert die Lebensmittel und lässt die Farben weniger schön aussehen. Zudem zerstört dieser Prozess den zellulären Aufbau und somit die Konsistenz und Form der Lebensmittel. Das ist auch der Grund, warum cremige oder flüssige Lebensmittel (Hüttenkäse, Quark, Sour Cream) zum Einfrieren eher ungeeignet sind. Glücklicherweise gibt es dennoch eine Vielzahl an Lebensmitteln, die gut zum einfrieren geeignet sind, wenn du nur weißt wie.


Das solltest du beim Einfrieren beachten

  • Die Frische ist oberste Voraussetzung. Je länger ein Lebensmittel vor dem Einfrieren “rumliegt”, desto größer ist der Qualitätsverlust. Deshalb solltest du dir am besten direkt nach dem Einkauf überlegen, welche Speisen haltbar gemacht werden sollen
  • Legst du zu viele Lebensmittel auf einmal ins Gefrierfach, verlangsamt sich der Kühlprozess, sodass Haltbarkeit und Qualität leiden
  • Lege das Gefriergut niemals auf bereits gefrorene Tüten oder Behälter, sondern flach in den Gefrierschrank. Nur so kann ein gleichmäßiger Gefrierprozess stattfinden.

Einfrieren ohne Plastik

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Vor allem beim Einfrieren nutzen die meisten Menschen Gefrierbeutel oder Plastikdosen, da viele die Alternativen einfach nicht kennen. Wider Erwarten optimal eignet sich jedoch Glas, wenn man auf Plastik verzichten möchte. Jeder kennt zwar die Geschichte von der vergessenen Glasflasche im Gefrierfach, die explodiert ist – das hat allerdings nichts mit dem Glas an sich zutun. Im Prinzip ist nämlich jedes herkömmliche Glas mit Schraubverschluss geeignet, sofern du zwei Dinge beachtest:

  1. Wasser dehnt sich in den Lebensmitteln aus, die du einfrierst. Deshalb solltest du das Glas maximal drei Viertel befüllen. Ansonsten passiert nämlich genau das, was passiert, wenn du eine Glasflasche im Eisfach vergisst.
  2. Verwende möglichst Glasgefäße, die mehr breit als hoch sind. So kann sich die Masse besser nach oben ausdehnen und der Druck im Behältnis ist nicht ganz so hoch.

Gehen beim Einfrieren Vitamine verloren?

Dass Lebensmittel durch das Einfrieren weniger gesund sind, ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Beim Einfrieren von Lebensmitteln gehen nicht automatisch Vitamine verloren. Um den Erhalt der Vitamine zu gewährleisten, ist es jedoch wichtig, dass die Lebensmittel möglichst schnell eingefroren werden. Je länger damit gewartet wird, desto größer ist der Qualitätsverlust. 100g frische Erbsen haben zum Beispiel 22,1 Milligramm Vitamin C. Frierst du diese nicht direkt ein, sondern lagerst sie zuerst im Kühlschrank, haben die gleichen Erbsen nach zwei Tagen nur noch 14,1 Milligramm Vitamin C. Fertig gefrorenes Tiefkühlgemüse oder Obst  ist daher besonders vitaminreich, denn es wird nach dem Ernten besonders schnell verarbeitet und tiefgefroren.


Lebensmittel einfrieren

Fleisch einfrieren

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Egal ob Hähnchen, Schweine- oder Rindfleisch: Grundsätzlich ist mit der richtigen Vorbereitung jedes Fleisch zum Einfrieren geeignet.

  • Nimm das Fleisch so schnell wie möglich aus der Originalverpackung, bevor du es einfrierst.
  • Arbeite schnell, sodass das Fleisch nicht zu warm wird.
  • Trockne das Fleisch ab und friere es so luftdicht wie möglich ein, am besten in Gefriertüten oder mit der zusätzlichen Hilfe eines Vakuumierers.
  • Kontrolliere das Fleisch auf Knochen und Gräten. Entferne diese entweder, oder wickel alles, was die gefriergeeignete Verpackung durchstechen könnte, extra in Folie.
  • Aufgetautes, rohes Fleisch darfst du nicht wieder einfrieren.
  • Am besten lässt sich das Fleisch schneiden, wenn es noch leicht gefroren ist.
  • Gebraten werden sollte das Fleisch erst, wenn es Zimmertemperatur hat, denn sonst tritt zu viel Wasser aus, sodass die Fleischstücke gekocht und nicht gebraten werden.

Fisch einfrieren

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Fisch nimmst du vor dem Einfrieren aus und reinigst ihn. Nach dem Säubern lässt du ihn anfrieren und tauchst ihn in Salzwasser, bevor du ihn endgültig einfrierst. So erhält er eine schützende Eisschicht.

Gemüse einfrieren

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Grundsätzlich ist fast jedes Gemüse zum Einfrieren geeignet. Allerdings dürfen viele Gemüsearten nicht roh eingefroren werden, damit sie beim Auftauen nicht matschig werden und der Vitamingehalt nicht verloren geht. Empfindliches Gemüse wie z.B. Brokkoli, Erbsen oder Kohl wird nach dem Auftauen äußerlich verändert sein und eine andere Konsistenz als im frischen Zustand haben. Gegen diesen Effekt hilft vorheriges Blanchieren. Grundsätzlich gilt: Je fester das Gemüse, desto besser lässt es sich einfrieren. Gemüsesorten mit einem hohen Wasseranteil (z.B. Sellerie, Salatgurke, Kopfsalat, Kohl, Rettich, Tomate) sind aufgrund dessen nicht zum Einfrieren geeignet. Die einzige Möglichkeit wäre dieses Gemüse verarbeitet (z.B. Püree, Muß) einzufrieren.

  • Je schneller das Gemüse nach der Ernte gefroren wird, desto mehr Vitamine und Mineralstoffe bleiben erhalten.
  • Alle Gemüsesorten solltest du vor dem Einfrieren reinigen, wenn nötig in gleich große Stücke schneiden (z.B. bei Süßkartoffeln, Kürbis, Karotten) und am besten kurz blanchieren.
  • Nach dem Blanchieren schreckst du das Gemüse in Eiswasser ab, um es abzukühlen und den Kochprozess zu stoppen. Anschließend tupfst du es mit Küchenpapier gründlich trocken und füllst es in einen Gefrierbeutel oder ein anderes gefriergeeignetes Gefäß.
  • Du kannst die einzelnen Stücke auch in einem Eiswürfelbehälter, statt in einem Gefrierbeutel einfrieren, um sicherzustellen, dass sie während des Einfrierens getrennt voneinander bleiben und somit anschließend besser portionierbar sind.

Blanchieren bedeutet, dass du ein Lebensmittel nur für ein paar Minuten in siedendem Wasser oder Wasserdampf erhitzt. Blanchieren tötet potenziell schädliche Mikroorganismen ab und vernichtet Enzyme, die das Gemüse reifen lassen, nachdem es geerntet ist. Zudem lässt es die Farben des Gemüses strahlen, was nicht notwendig ist, dafür aber ein schöner Bonus.

Beim Blanchieren ist die richtige Zeit entscheidend und variiert je nach Gemüsesorte und Größe. Eine zu geringe Zeit erhöht sogar die Aktivität der Enzyme und ist schlimmer als gar nicht zu blanchieren. Eine zu lange Blanchierzeit hingegen erzeugt Geschmacksverlust, eine Veränderung der Farben und senkt den Vitamin- und Mineralgehalt. In der folgenden Tabelle findest du eine Übersicht, welches Gemüse vor dem Einfrieren wie lange blanchiert werden sollte:

GemüsesorteBlanchierzeit (in Minuten)
Artischockenherzen7
SpargelDünn: 2
Mittel: 3
Dick: 4
Brechbohnen3
Rosenkohl4
Karotten5
Gewürfelt/geschnitten: 2
Blumenkohl3
Aubergine4
Kohlrabi3
Brokkoli4
Pilze5
Zwiebeln3-7
Zwiebelringe: 10-15 Sekunden
Paprika3
Steckrüben3
KürbisKochen
SüßkartoffelKochen
ZuckerrübenKochen

Obst einfrieren

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Die meisten Obstsorten kannst du problemlos einfrieren. Bis auf ein paar Ausnahmen kannst du alle Früchte nach dem Einfrieren beispielsweise besonders gut zum Backen, Kochen und für Smoothies verwenden. Dennoch solltest du ein paar Tipps berücksichtigen:

  • Zitrusfrüchte gefrieren nicht gut
  • Trauben kannst du nur gefroren essen und nicht auftauen
  • Je schneller das Obst nach der Ernte eingefroren wird, desto mehr Vitamine und Mineralstoffe bleiben erhalten.
  • Sehr reifes Obst solltest du lieber nicht einfrieren, da es nach dem Auftauen sehr matschig ist.
  • Obstsorten, die sehr viel Wasser enthalten (Erdbeeren etc.), lassen sich zwar einfrieren, schmecken allerdings nach dem Auftauen nicht mehr so aromatisch und werden matschig. Du kannst sie dennoch gut zu Marmeladen, Fruchtjoghurts oder Quarkspeisen weiterverarbeiten.

Tipp: Sehr wasserhaltige Obstsorten kannst du alternativ auch pürieren, bevor du sie einfrierst. Du kannst beispielsweise Erdbeeren mit einem Stabmixer pürieren und in Eiswürfelbehälter füllen. Mit dem aufgetauten Erdbeerpüree kannst du dann Desserts, Eis oder Cocktails verfeinern.

  • Alle Obstsorten solltest du vor dem Einfrieren reinigen  und wenn nötig in gleich große Stücke schneiden.
  • Früchte mit Schale (Banane, Apfel, Ananas, Melone etc.) und Steinfrüchte (Pfirsich, Pflaume, Kirsche etc.) solltest du waschen, schälen/entkernen, schneiden und am besten in einer Eiswürfelform einfrieren. So stellst du sicher, dass sie während des Einfrierens getrennt voneinander bleiben und anschließend besser portionierbar sind.

Tipp: Nachdem du die Eiswürfelform-Methode angewendet hast, kannst du dir Smoothie-Beutel zusammenstellen, in die du bereits abgemessene Mengen an Obst und Gemüse füllst. Den Inhalt des vorbereiteten Gefrierbeutels kannst du dann einfach mit Naturjoghurt in deinen Mixer geben und so hast du einfach und schnell einen Post-Workout-Shake.

  • Das Blanchieren oder Ankochen von Früchten vor dem Einfrieren ist nur bei späterer Verwendung zum Einkochen notwendig

Kräuter einfrieren (z.B. Schnittlauch, Basilikum, Dill)

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    • Du solltest Kräuter reinigen, schneiden und in einer Eiswürfelbox einfrieren. Dafür bedeckst du die Kräuter zusätzlich mit Wasser.
    • Thymian-Zweige kann z.B. man im Ganzen einfrieren.

    Milchprodukte einfrieren

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      Im Gegensatz zu Obst und Gemüse, gibt es bei Milchprodukten keine eindeutigen Regeln, ob sich ein bestimmtes Lebensmittel einfrieren lässt oder nicht. Die einzige Regelmäßigkeit ist, dass Milchprodukte mit einem höheren Fettanteil besser gefrieren als ihre Gegenstücke mit einem geringeren Fettanteil. Sobald ein Lebensmittel ranzig riecht oder die Farbe verändert, solltest du es generell lieber entsorgen statt es zu verwenden.  Folgende Tipps solltest du zudem unbedingt beachten:

      Butter einfrieren

        • Butter kannst du problemlos einfrieren.
        • Du kannst je nach Belieben die Butter vorher vierteln oder halbieren, in Plastik einwickeln und in einem Gefrierbeutel einfrieren. So musst du nicht direkt die ganze Butter wieder auftauen, sondern hast praktische Portionen.
        • Ungesalzene Butter neigt dazu, ihren Geschmack zu verlieren, sodass du sie nicht länger als 6 Monate einfrieren solltest.
        • Gesalzene Butter behält ihren Geschmack grundsätzlich länger, sodass du sie bis zu 9 Monate einfrieren kannst.

        Milch und Sahne einfrieren

          • Milch, Buttermilch, Schlagsahne etc. kannst du nach dem Einfrieren besonders gut zum Kochen und Backen verwenden.
          • Du solltest Milch und Sahne nach dem Auftauen unbedingt schütteln oder umrühren, damit sich nichts absetzt. Beachte außerdem, dass Schlagsahne sich nach dem Einfrieren nicht mehr gut aufschlagen lässt. Willst du diese also z.B. als Dessert-Topping nutzen, kannst du sie vor dem Einfrieren süßen, in die gewünschte Konsistenz bringen und in kleinen Klecksen auf einem Backblech einfrieren. Das Backblech platzierst du so im Gefrierschrank, bis die Kleckse gefroren sind. Dann kannst du sie in einen Gefrierbeutel umfüllen und lagern, bis du sie verwenden möchtest.
          • Du solltest sicherstellen, dass genug Platz zum Ausdehnen in der Verpackung ist. Dazu musst du ggf. ungefähr einen halben Zentimeter Flüssigkeit abfüllen.  
          • Für bessere Portionierbarkeit kannst du diese Produkte ebenfalls in Eiswürfelformen einfrieren. Die Eiswürfel können direkt nach dem Gefrieren in Gefrierbeutel umgefüllt werden, damit sie im Gefrierfach einfacher zu lagern sind.
          • Milch und Sahne verwendest du am besten innerhalb von 2-3 Monaten nach dem Einfrieren.

          Käse einfrieren

          • Käse schneidest oder reibst du am Besten in kleinere Stücke bzw. Scheiben, da größere Stücke nach dem Auftauen eher bröselig werden.
          • Für den besten Geschmack und die beste Konsistenz, verwendest du den Käse innerhalb von 3 Monaten nach dem Einfrieren.

          Cremigen Käse einfrieren (z.B. Hüttenkäse, körniger Frischkäse, Ricotta)

          • Cremigen Käse kannst du grundsätzlich in der eigenen Verpackung bis zu 2 Monate einfrieren. Du kannst ihn z.B. in einer Eiswürfelform aber auch in kleineren Portionen einfrieren.
          • Cremiger Käse tendiert nach dem Einfrieren dazu, sich abzusetzen oder bröselig zu werden, daher solltest du ihn nach dem Auftauen unbedingt umrühren. Insbesondere Frischkäse kannst du leicht erhitzen, während du ihn umrührst, damit er eine ähnliche Konsistenz erhält wie vor dem Einfrieren.

          Sour Cream und Joghurt einfrieren

          • Sour Cream und Joghurt kannst du grundsätzlich für 1-2 Monate im eigenen Behälter einfrieren.
          • Sour Cream und Joghurt setzen sich nach dem Einfrieren ab und verändern sich in ihrer Konsistenz, sodass du sie nach dem Auftauen unbedingt umrühren solltest, damit sie wieder cremig werden.
          • Wenn du den Joghurt z.B. für Smoothies verwendest, wirst du die Konsistenzänderung nicht merken.
          • Naturjoghurt wird nach dem Einfrieren etwas saurer schmecken. Um das zu vermeiden, könntest du vorher etwas Honig oder Vanille hinzugeben.

          Eier einfrieren

          Eier sind zwar keine Milchprodukte, werden aber dennoch häufig im gleichen Zusammenhang erwähnt.

          • Du kannst Eier roh oder gekocht einfrieren, nur auf keinen Fall in ihrer Schale. Frierst du Eier in ihrer Schale ein, werden sie in deinem Gefrierschrank aufplatzen.
          • Rohe Eier kannst du in Glas oder Plastikboxen füllen oder du nutzt Eiswürfelformen, um das Eiweiß getrennt vom Eigelb einzufrieren.
          • Eier können bis zu 12 Monate im Gefrierschrank bleiben, bis du sie verwenden solltest.

          Getreide und Brot einfrieren

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            Backwaren eignen sich perfekt zum Einfrieren. Es gibt nur ein paar Dinge, die du wissen solltest:

            • Lebensmittel wie Brot, Tortillas, Pitas, Bagels und Pfannkuchen gefrieren sehr gut , sofern du kein Problem damit hast, dass die Konsistenz nach dem Auftauen leicht verändert ist.
            • Geschnittenes Brot und Bagels toastest du nach dem Auftauen am besten kurz.
            • Tortillas, Pitas und Pfannkuchen kannst du sehr gut kurz im Ofen warm machen.
            • Wenn du möchtest, dass z.B. Brotscheiben oder Pfannkuchen nicht zusammenfrieren, kannst du jeweils ein Stück Wachspapier dazwischen legen.

            Reis, Nudeln, Quinoa etc. müssen grundsätzlich vor dem Kochen nicht eingefroren werden, damit sie frisch bleiben, da sie ohnehin sehr lange haltbar sind. Sind sie allerdings einmal gekocht, ist das Einfrieren der beste Weg, um übrig gebliebene Portionen nicht wegschmeißen zu müssen.

            • Stelle sicher, dass der Reis etc. abgekühlt ist, bevor du ihn zum Gefrieren verpackst.
            • Zum Einfrieren eignen sich am besten Gefrierbeutel, da du vorher alle überschüssige Luft entfernen kannst.
            • Auftauen kannst du Getreideprodukte am besten, indem du warmes Wasser über den Gefrierbeutel laufen lässt, um den Inhalt zu lösen. Anschließend kannst du den Inhalt einfach in der Mikrowelle oder Kochtopf erhitzen.

            Geeignete Gerichte zum Einfrieren

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            Das Einfrieren von Gerichten spart so viel Geld und Zeit, dass du dich fragen wirst wie du jemals ohne gelebt hast. Die besten Mahlzeiten zum Einfrieren sind jene, die einfach in mehrere Portionen aufgeteilt werden können und ohnehin aus Zutaten bestehen, die leicht gefrieren. Bis auf wenige Ausnahmen kannst du aber grundsätzlich alle Mahlzeiten einfrieren, wenn du einige Tipps beachtest. Zum Einfrieren eignen sich Gefrierbeutel oder gefriergeeignete Gefäße für die bessere Portionierung. In jedem Fall dürfen die Gefäße nicht zu voll gefüllt werden, da sich die meisten Lebensmittel in gefrorenem Zustand ausdehnen.

            Tipps zum Einfrieren ganzer Mahlzeiten

            • Alle verwendeten Lebensmittel sollten frisch sein, damit eine maximale Haltbarkeit im Gefrierschrank gewährleistet ist
            • Bei der Zubereitung und Portionierung solltest du auf die Hygiene achten
            • Du solltest nur komplett abgekühlte Speisen einfrieren
            • Du solltest die Speisen nach dem Auftauen noch einmal gut durchkochen
            • Für die bessere Zuordnung solltest du die Gerichte z.B. mit Post-Its mit Datum und Inhalt beschriften
            • Um Konsistenz, Aussehen und Nährstoffe zu erhalten, solltest du jedes Gericht langsam auftauen lassen (z.B. nicht in der Mikrowelle).
            • Du solltest aufgetaute Speisen nicht mehrmals erwärmen
            • Du kannst das Essen nach dem Aufwärmen noch einmal nachwürzen, da es durch das Gefrieren einen Teil der Würze verliert

            Diese Gerichte solltest du generell nicht Einfrieren

            • Gerichte mit gekochten oder rohen Eiern
            • Gerichte mit Mayonnaise oder Rahm, da sie gerinnen und so ungenießbar werden

            Unser Tipp zum Einfrieren: Hähnchen Curry mit Pfirsich


            Lebensmittel und Gerichte lagern: Längere Haltbarkeit ohne Einfrieren

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            Viel Obst und Gemüse – am besten regional, saisonal und frisch. Das ist eine der wichtigsten Grundregeln gesunder Ernährung. Die Haltbarkeit frischer Lebensmittel ist allerdings auch um einiges geringer, als jene von Fertigprodukten, sodass es wichtig ist, sie richtig zu lagern.
            Wichtige Faktoren dabei sind vor allem Lagerungsort, Temperatur und Verpackung.


            Diese Lebensmittel gehören nicht in den Kühlschrank

            • Tomaten
              Tomaten verlieren bei Kälte ihr Aroma und sollten nicht zusammen mit anderem Obst und Gemüse gelagert werden, da sie Ethylen (Pflanzenhormon) freisetzen, welches den Reifeprozess auch bei anderem Obst und Gemüse beschleunigt
            • Südfrüchte (z.B. Bananen, Avocados, Ananas)
              Diese Früchte sind aufgrund ihres Ursprungs sehr kälteempfindlich und gehören deshalb nicht in den Kühlschrank.
            • Äpfel und Kartoffeln
              Äpfel und Kartoffeln verbrauchen bei sehr niedrigen Temperaturen ihre Wasserreserven und werden schrumpelig. Daher sollten sie an einem Ort mit hoher Luftfeuchtigkeit (z.B. Keller) gelagert werden.

            Auch bei den Lebensmitteln, die im Kühlschrank gelagert werden sollten, gibt es Unterschiede bezüglich der optimalen Temperatur.  Zur Messung der Kühlschranktemperatur eignen sich insbesondere spezielle Kühlschrankthermometer.


            Lebensmittel lagern

            Obst und Gemüse lagern

            Paleo Ernährung
              • Temperatur: am besten 8°C
              • häufig gibt es unten im Kühlschrank ein extra Fach für Obst und Gemüse, die Glasplatte, die häufig darüber liegt, sorgt für den Erhalt der Temperatur
              • Du solltest nach dem Kauf immer die Folie entfernen in welcher das Obst und Gemüse ggf. verpackt ist, denn darunter können sich Wassertropfen ansammeln, die die Haltbarkeit negativ beeinflussen

              Fleisch und Fisch lagern

              Paleo Ernährung Diät
              • Temperatur: am besten 2°C
              • der beste Ort im Kühlschrank für Fisch und Fleisch ist über dem Obst- und Gemüsefach, denn dort ist die Kühlschranktemperatur am geringsten

              Eier lagern

              upfit kitchen hacks einfrieren aufbewahren lebensmittel
              • Temperatur: am besten 8°C
              • die Kühlschranktür eignet sich optimal zur Aufbewahrung von Eier, da sie häufig sogar ein extra Fach dafür hat
              • Eier können bis zum Ablaufdatum aufgrund ihrer natürlichen Schutzschicht auch ungekühlt gelagert werden, jedoch schadet es nicht, sie direkt in den Kühlschrank zu legen

              Angebrochene oder geschlossene Verpackungen lagern

              • Temperatur: am besten 8°C
              • (angebrochene) Verpackungen kannst du auch in den oberen Fächern deines Kühlschranks lagern

              Tipps und Tricks für eine bessere Haltbarkeit

              • Angebrochene Avocados bleiben von innen länger grün, wenn du den Kern nicht entfernst
              • Frische Kräuter solltest du wie Blumen in einem Glas mit frischem Wasser lagern
              • Angebrochene Zwiebeln bleiben länger frisch, wenn du ihre Schnittfläche mit etwas Butterschmalz oder Öl einreibst. Anschließend verschließt du sie in einem kleinen Gefäß und packst sie in den Kühlschrank.
              • Kopfsalat kannst du zur optimalen Lagerung in ein feuchtes Küchentuch mit stark verdünntem Essig wickeln und anschließend in das Gemüsefach des Kühlschranks legen. So bleibt er frisch und die Nährstoffe am längsten erhalten.
              • Bei Karotten und anderem Wurzelgemüse solltest du direkt das Grün entfernen, denn das entzieht dem Gemüse Feuchtigkeit.

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